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Tietzestraße

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Sanierung und Nachverdichtung der Grundstücke Tietzestr. und Wildenbruchstraße: Die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA) besitzt mehrere Grundstücke in der Tietzestraße und Wildenbruchstraße in Dockenhuden. Unser städtebauliches Konzept sieht vor, die darauf befindlichen Bestandsgebäude zu sanieren und eine behutsame Nachverdichtung zu integrieren. Das bestehende Milieu bleibt erhalten und wird weiterentwickelt, während die Wohnungen zeitgemäß ausgestattet und für die kommenden Jahrzehnte fit gemacht werden.

Key Info

Baubeginn

2025

Fertigstellung

2027

Kategorie

Wohnen, Quartiere

Auftraggeber

BlmA - Bundesanstalt für Immobilienaufgaben

Größe

Ca. 20-25 Wohnungen

Standort

Tietzestraße, Altona/ Dockenhuden

Energiestandard

Effizienhaus KfW 40

Zertifizierung

DGNB-Gold, QNG Plus

Freiraumplanung

Y-LA Ando Yoo Landschaftsarchitektur

Weiterdenken im Bestand

Die Gebäude bleiben weiterhin im Immobilienvermögen des Bundes und werden auch nach der Sanierung vermietet. Um den Mietern während der Sanierungsphase Ausweichwohnungen anzubieten, wird zunächst mit dem Bau der Neubauten begonnen. In einer zweiten Bauphase erfolgt die Sanierung der Bestandsgebäude und die Ergänzung der Anbauten.

Insgesamt streben wir eine behutsame Nachverdichtung und Bestandserhaltung an, die das historische Milieu bewahrt und gleichzeitig moderne Wohn- und Arbeitsmöglichkeiten schafft.

Die charakteristische Silhouette entlang der Tietzestraße bleibt beibehalten, indem Anbauten und Ergänzungen an den Bestandsgebäuden von den Giebeln abgerückt werden. Da die Grundstücke nur gering bebaut sind, haben wir Flächen identifiziert, auf denen moderat Gebäude ergänzt werden können. Zwei Neubauten werden vorgeschlagen, die sich in ihren Maßen, Proportionen und ihrer Geschossigkeit am Charakter des Bestands orientieren und notwendige barrierefreie Wohnungsangebote schaffen.

Klimafreundlich bauen & nachhaltig wohnen

Die geplanten Neubauten werden nach dem Standard eines Effizienzhauses KfW 40 errichtet, was bedeutet, dass sie einen äußerst geringen Energieverbrauch haben werden. Zusätzlich streben wir eine DGNB-Gold-Zertifizierung an, um sicherzustellen, dass unsere Gebäude höchste Nachhaltigkeitsstandards erfüllen. Durch die Integration von QNG Plus (Qualität Nachhaltiges Gebäude) wird auch das Wohlbefinden und die Gesundheit der Bewohnerinnen und Bewohner berücksichtigt.

Der Einsatz von Holzbau als Baustoff reduziert den CO2-Fußabdruck und unterstützt die Ökobilanzierung des Projekts. Mit einer geschätzten Anzahl von 20-25 Wohnungen in den Neubauten tragen wir nicht nur zur Verdichtung bei, sondern bieten auch nachhaltigen und zukunftsfähigen Wohnraum für die Bewohnerinnen und Bewohner.

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Ioana Rafa

Ioana Rafa

Wie immer legen wir großen Wert auf Nachhaltigkeit und Umweltverträglichkeit in unserem Projekt.

Architektur heißt Dialog, Daten und digitale Prozesse

Digitale Werkzeuge sind für uns weit mehr als Planungssoftware. Mit BIM-basierten Modellen, kollaborativen Plattformen und digitalen Prüfprozessen schaffen wir Transparenz, reduzieren Schnittstellenverluste und ermöglichen fundierte Entscheidungen in Echtzeit. So entsteht eine gemeinsame Arbeitsgrundlage für alle Beteiligten – von der ersten Bauaufgabe bis zur Fertigstellung.

Insbesondere für die konsequente Anwendung des Hamburg Standards, innovative Prozesse wie das LRW-Vergabeverfahren und die Zusammenarbeit in interdisziplinären Bauteams ist eine digitale und plattformübergreifende Planung unverzichtbar.

So lassen sich Kosten, CO₂-Bilanz, Bauzeit und Qualität gemeinsam bewerten und optimieren. Das schafft Spielräume für Innovationen und eröffnet neue Wege zu wirtschaftlichen und nachhaltigen Lösungen. Aus Planung und Ausführung wird ein gemeinsamer Entwicklungsprozess – partnerschaftlich, transparent und mit einem klaren Fokus auf das beste Ergebnis für Bauherr, Bewohner:in und Umwelt.

Ansprechpartner*in

Tamer Hakmi

Dipl.-Ing. Architekt

Tamer Hakmi
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