Stadtteilkulturzentrum Goldbekhaus

Der Entwurf zur Modernisierung des Goldbekhauses in Hamburg verbindet das bestehende Kontorhaus mit einem neuen Veranstaltungshaus. Ein gemeinsames Foyer, flexibel nutzbare Räume und die Öffnung zum Wasser stärken den Kulturstandort am Goldbekkanal.

Key Info

Projektstart

2017

Fertigstellung

2018

Kategorie

Wettbewerbe, Arbeiten, Bildung

Status

Angebotsverfahren

Auftraggeber

Bezirksamt Hamburg Nord, Katastrophenschutz – IS 22

Standort

Moorfuhrtweg 9, Hamburg-Winterhude

Aufgabe

Modernisierung des Kontorhauses und Ersatzneubau der Halle für Kultur, Veranstaltungen und Gastronomie

Fachplanung

Ingenieurbüro Dr. Binnewies

Visualisierung

bloomimages

Der Hallenneubau ergänzt das bestehende Kontorhaus und wird über ein gemeinsames Foyer mit ihm verbunden.

Die Modernisierung des Goldbekhauses verbindet die Weiterentwicklung des Bestands mit dem Ersatz der bestehenden Halle. Der Neubau nimmt die Gebäudeflucht des Kontorhauses auf und knüpft mit seiner Materialität und Fassadengliederung an den industriellen Charakter des Ensembles an. Transluzente Industrieglasflächen prägen das Erscheinungsbild.

Ein Foyer bildet die verbindende Fuge zwischen Alt und Neu. Es schafft eine klare Eingangssituation und ermöglicht die zentrale, barrierefreie Erschließung von Kontorhaus und Veranstaltungshalle. Garderobe und Ausschank ergänzen den gemeinsamen Ankunfts- und Aufenthaltsbereich. Im Erdgeschoss bietet ein teilbarer Bewegungs- und Mehrzweckraum Platz für unterschiedliche Angebote und kann bei Veranstaltungen das Foyer erweitern. Großzügige Öffnungen stellen den Bezug zum Wasser her.

OG1

Der rund 220 Quadratmeter große Veranstaltungssaal liegt im ersten Obergeschoss und bietet Platz für etwa 230 Sitzplätze. Bühne, Backstage- und Lagerflächen sowie Räume für Licht- und Tontechnik ergänzen das Raumprogramm. Für den Schallschutz ist eine Konstruktion nach dem Raum-in-Raum-Prinzip vorgesehen.

Im bestehenden Kontorhaus werden die Erschließung, die Sanitärbereiche und die gastronomischen Betriebsabläufe neu geordnet. Der Gastraum mit Blick zum Wasser und die Neuordnung der Außenbereiche stärken die Verbindung zwischen Kulturangebot, Gastronomie und Kanalufer.

Ansprechpartner*in

Karin Loosen

Dipl.-Ing. Architektin BDA, Stadtplanerin

Karin Loosen, LRW
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