Fischbeker Reethen

Mit den Fischbeker Reethen entsteht im Hamburger Süden ein neues Stadtquartier, das Wohnen, Arbeiten und Landschaft eng miteinander verbindet. Der Entwurf entwickelt aus den unterschiedlichen Nutzungen eine klare räumliche Ordnung und verbindet urbane Quartiersbausteine mit dem Charakter einer zeitgemäßen Gartenstadt.

Key Info

Projektstart

2016

Fertigstellung

2016

Kategorie

Städtebau, Wettbewerbe

Status

Wettbewerb

Größe

70 ha

Standort

Fischbeker Reehtehen - Hamburg Harburg

Aufgabe

Wohnbauflächen sowie Grünflächen, Verdichteter Stadtraum, Parkanlage, eingeschränkt nutzbare Grünflächen Entwicklungs- bereich Naturhaushalt, Entwickeln des Landschaftsbildes und Landschaftsachse

Freiraumplanung

plateau landschaftsarchitekten

Planungsleistung

Städtebaulich landschaftsplanerischer Realisierungswettbewerb

Das Rückgrat des Quartiers bildet die Fischbeker Chaussee auf der Trasse der ehemaligen Panzerverladerampe. Sie führt als prägnantes Entrée von der Cuxhavener Straße durch das Quartier und verknüpft Wohnen, Gewerbe, Schulen, Freiräume und die Verbindung zur S Bahn. Ergänzt wird sie durch den landschaftlich geprägten Gartenstadtloop und den Gewerbeanger als eigene, klar ablesbare Erschließungs und Adressräume.

Im Zentrum entsteht mit Wohnen Plus eine lebendige Mischung aus Geschosswohnen, Stadthäusern, Dienstleistungen, Werkstätten, sozialen Einrichtungen und kleinteiligem Gewerbe. An den Rändern entwickeln sich kleinteiligere Wohncluster mit gemeinschaftlichen Höfen, privaten Gärten und weitgehend autofreien Straßenräumen. Das Gewerbe im Norden übernimmt zugleich eine abschirmende Funktion zur Bahntrasse.

Die Grüne Mitte bildet das landschaftliche Herz des Quartiers. Der historische Feldweg, bestehende Gräben, neue Grünverbindungen und Retentionsflächen werden zu einem durchgehenden Freiraumsystem verknüpft. Regenwasser wird dezentral in Mulden und naturnah gestalteten Retentionsbereichen zurückgehalten. Gleichzeitig entstehen vielfältige Spiel, Aufenthalts und Erholungsangebote mit Übergängen bis in die angrenzende Moorlandschaft.

Fischbeker Reethen
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Die nachhaltige Stadt beginnt nicht beim einzelnen Gebäude, sondern beim Zusammenspiel von Nutzung, Freiraum, Mobilität und Wasser.

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